iPod umbenennen

Das Umbenennen eines iPods auf einer Windows-Kiste funktioniert etwas anders, als man es als Redmond-Mausschubser gewohnt ist, denn der übliche Doppelklick auf den iPod-Eintrag in iTunes führt nicht zu erwünschten Ergebenis. Stattdessen muss man den Eintrag mit einem einfachen Mausklick auswählen, zwei bis drei Sekunden warten und dann noch einmal mit einem einfachen Mausklick anklicken. Schon kann man einen neuen Namen vergeben.

Ja, das steht bei Apple in der Online Doc, aber gefunden habe ich es bei AntSaint.

Haben wollen


Neben dem LCD-Fenster mit Ausblick auf Hawaii steht dieses Gadget ganz weit oben auf der Liste:

Flickr Enabled LCD Frame

(via Whole Lotta nothing)

Pandora überraschung

Wie ich schon öfters geschrieben habe, gehört Pandora zu meinen Lieblings-Streaming-Sites. Und es ist immer wieder für eine überraschung gut.
So wurde z.B. heute als erstes Stück in meinem Kraftwerk-Sender „Optimum Chant“ von „B.E.F.“ abgespielt. Eine Band, an die man sich eigentlich nur erinnert, wenn man schon Ende der 70er auf elektronische Klänge stand.
Als nächstes wurde dann übrigens Cabaret Voltaire zum Besten gegeben. Bei dem Angebot ist es keine Wunder, dass ich mein Radio eigentlich nur noch für HR-Info und Deutschandfunk brauche. Obwohl ich das eigentlich auch über Phonostar hören könnte. Aber irgendwie hat ein echtes Radio dann doch einen Charme, den ein Rechner nicht liefern kann.

Kalter Winterstrand

Ein Strand mit Schnee sieht man nicht allzu häufig, denn das Meeresklima verhindert die weiße Pracht normalerweise. Eine Woche nach Weihnachten war es aber soweit:

Geniusstrand im WinterDing am StrandLeuchtturm im WinterNiedersachsenbrücke im winter

Aufgrund der schlechten Witterung (nass, kalt und dunkel) sind leider nur vier Bilder was geworden.

Vernünftige Anfühungszeichen

Seit meinen Zeiten als „Chefredakteur“ einer Studentenzeitung („Alma“) kämpfe ich für „deutsche Anführungszeichen“. Denn leider hat es sich im Zuge der „Amerikanisierung“ eingebürgert nur das von der Tastatur angebotene Zeichen „"“ zu benutzen.
Ich kann die Leute aber verstehen, denn andauernd irgendwelchen Entity-Zahlen einzugeben ist auf Dauer auch nicht sehr erbaulich.

Aber das ist jetzt vorbei. Darius Dunker hat ein Plugin namens Intypo geschrieben, das die Anführungszeichen automatisch ersetzt. Hach, sieht das jetzt schön aus, wie man auch leicht am vollkommen unsinnigen Einsatz der vielen Anführungszeichen in diesem Posting erkennen kann :-) .

Leider hat das Plugin noch einen kleinen Fehler, denn es scheint als Trigger das Leerzeichen zu benutzen, was leider nicht in allen Fällen klappt. Wenn man z.B. Klammern benutzt, wird ein falsches Zeichen benutzt: („Test“). Fehlermeldung ist aber schon raus.

Was mir jetzt nur noch fehlt wäre die Möglichkeit, die Anführungszeichen mit speziellen Tags innerhalb eines Posting hin- und herzuschalten.

Musik identifizieren

Meinereiner hört sich ganz gerne mal das eine oder andere Musikprogramm über Phonostar an. So schön das Programm auch ist, hat aber den nachteil, dass es häufig nicht das augenblicklich gespielte Stück anzeigt, auch wenn es vom Sender eigentlich unterstützt wird. Das hat mich schon das eine oder andere ziemlich geärgert, weil ich das Stück nett fand, mehr davon wollte, aber keine Ahnung hatte, wer mir das denn zu Gehör gebracht hat.tunatic
Aber damit könnte Schluss sein, denn es gibt jetzt Tunatic. Dieses Programm verspricht, die Geräusche, die über eine definierbare Schnittstelle den Rechner verlassen, zu analysieren und gegebenfalls den Titel und den Künstler eines Musikstückes zu identifizieren.
Das scheint auch ganz gut zu funktionieren. Bei den klassischen Genres wie Classic Rock, 80s, Top Hits, HipHop und R&B hat es auch keine Probleme. Also mal sehen, was es wirklich kann:

  • Chronix Agression: Zu meiner überraschung erkennt es auch hier so ziemlich alles.
  • Groove Salad: Auch hier keine Probleme.
  • Nagut, dann was Schwieriges:

  • Drone Zone: Hier hat das Programm keine Chance, die Sachen sind einfach zu unbekannt.
  • Deutsche Schlager (NDR 1, Radio Niedersachsen): Ältere Sachen schafft er, bei neueren eher nicht. Die Rechtschreibung ist zwar nicht ganz korrekt, aber immerhin, hätte ich nicht gedacht.
  • Volksmusik (Volksmusikanten.de): Naja, das Programm hat Geschmack. nach drei Liedern musste ich aufgeben und er hat nichts erkannt. Gut so!
  • Industrial (Digital Gunfire): Problemlos.
  • Ska (über Pandora): Gemischtes Ergebnis, manche bekannten Lieder werden nicht erkennt, manche Exoten aber doch. Seltsam.
  • Punk (ebenfalls Pandora): Keine Chance, erkennt nicht ein Lied.

Fazit: Für Hörer, die sich nur einige Häuserblocks vom Mainstream entfernt bewegen ist Tunatic eine gute Hilfe, für Anhänger etwas „exotischer“ Musikrichtungen nur bedingt brauchbar.

Hessen ist doch gefährlich

Und ich wusste, dass es ein Fehler war nach Hessen zu ziehen:

[Zitat Anfang]
Verfassung des Landes Hessen

Art. 21 Verf – Landesrecht Hessen
(1) Ist jemand einer strafbaren Handlung für schuldig befunden worden, so können ihm auf Grund der Strafgesetze durch richterliches Urteil die Freiheit und die bürgerlichen Ehrenrechte entzogen oder beschränkt werden. Bei besonders schweren Verbrechen kann er zum Tode verurteilt werden.
[…]

[Zitat Ende]

Hoffentlich wissen die hier, dass die Todesstrafe per Grundgesetz angeschafft ist.

Quelle

Untergang des Abendlandes

Wein gehört eindeutig zu den europäischen Kulturgütern. Meiner Meinung nach wird manchmal zuviel Wirbel darum gemacht und außer wenigen gottähnlichen Weinkennern (Stuart Pigott ist z.B. mein Held) kennt sich eigentlich niemand wirklich aus.
Ich auch nicht. Immerhin habe ich schon mitbekommen, das ein Drehverschluss an einer Weinflasche nicht unbedingt ein Zeichen für „Pennerglück“ sein muss, sondern ganz im Gegenteil, dass der Wein so gut sein kann, dass ein Korken ihn verändern könnte. Also Drehverschluss drauf und gut.

Was jetzt aber in einer Vorschau von Real Simple Television gezeigt wird, kann man nur in den USA verkaufen: Wein in Plastikflaschen! How low can you go? Man trinkt den Wein doch nicht nur, weil er so gut schmeckt und bei ausreichender Menge ordentlich knallt, oder? Das ganze sollte wenigstens ein Mindestmaß an Stil aufweisen. Also Glasflasche und ein dem Wein entsprechendes Glas gehören dazu. Selbst einem zwei Euro Wein sollte dieses gegönnt werden. Stil kann man auch mit wenig Geld beweisen.

Damals war’s: New Wave

Gerade hat Pandora auf meinem New-Wave-Kanal „Thomas Dolby – Radio Silence“ abgespielt. Da werden Erinnerungen an die Jugend wach. New Wave, als es von der großen Industrie noch nicht kaputt gemarktingt wurde (gemarketingt – welch ein Wort :-) ) Schade, das Thomas Dolby irgendwann in die Klassik abgedriftet ist. Auf seinen Platten hat er nämlich einen interessanten Mix aus Jazz und New Wave versucht, der mich damals im ersten Moment etwas erschreckt hat, aber je öfter ich mir die Platten angehört habe, desto besser wurde es. Ich muss dringend mal bei der Flat Earth Society nachsehen, was Herr Dolby heute so treibt, vielleicht ja wieder was mit Synthesizern.

Nebenbei: Was macht eigentlich Lisa dal Bello? Oder Heaven 17? Es scheinen nicht einmal mehr Websites dieser Künstler zu existieren :-(

Ich geh‘ jetzt in mein Zimmerchen und weine den alten Zeiten (R) nach…

Hörbare Podcasts

Normalerweise erfreue ich während des Tages meine Ohren mit verschiedensten Webradios. Gegenüber dem „normalen“ Radio haben diese den Vorteil, dass ich mir die Musik nach meiner Stimmung aussuchen kann, ob nun 80’s, Hard Rock, Lounging, …

.. oder auch Talk Radio. Leider habe ich in den letzten Wochen keine wirklich interessanten TalkRadio-Shows mehr gefunden, aber zum Glück gibt es ja die nicht mehr ganz so neue „Erfindung“ des Podcasting. Also iTunes installiert (warum ist das Ding eigentlich 30 MB groß) und auf den einschlägigen Sites einige Casts rausgesucht. „Oh man, what a crap!“ Enttäuschung machte sich breit. Gegenüber den meisten Podcasts ist das Lokale Radio hier in Kassel echt großes Kino.
Nach einigen Tagen suchen haben sich doch tatsächlich 3 (in Worten drei) Casts herauskristallisiert, die ich mir momentan regelmäßig anhöre. Zum einen natürlich der Urvater aller Podcasts: Adam Currys „Daily Source Code“. Auch ganz nett ist „Things I Say“. Und schließlich der einzige deutsche Vertreter Spreeblick Podcast.
Ich hoffe, ich finde die nächsten Tage noch einige mehr.