Wayne’s World reanimated

Wayne’s World! Wayne’s World! Excellent! Excellent!

Nun ja, es ist nicht ganz „Wayne’s World“, aber wenn man sich die erste Folge des Rock‘n Roll TV ansieht, meint man die coole Schwester von Garth zu sehen. Sie sitzt auf einem Sofa, Gitarre in der Hand und erzählt einige nette Geischichten von Sex, Drugs und Rock‘n Roll.

… und natürlich kann man die Sendung auch als Podcast abonnieren.

Party on, Garth! Party on, Wayne!

Nekrophile Tendenzen


Cemetery 1 / Friedhof 1
Neulich habe ich mal wieder meine nekrophilen Tendenzen ausgetobt und habe eine kleine Photosession auf dem Kasseler Hauptfriedhof gemacht. Ein Friedhof, wie im Bilderbuch: alte Grabsteine und zumindest ein monumentales Familiengrab.

Link: Friedhof Set

Google Analytics

Jaja, Google Analytics ist in jedem Blog vertreten. Die meisten werten es positiv, einige wenige haben Bedenken, hauptächlich weltverschwörerischer Art.

Ein Problem, das aber anscheinend noch niemand angesprochen hat, ist die Nutzung von Javascript. Meinereiner hat in seinem Firefox eine nette kleine Extension, die auf so ziemlich jeder Seite die Ausführung von Javascript verhindert. Das macht auch Sinn, denn nach meiner Einschätzung wird auf 90% der Webseiten Javascript für unnütze Spielereien oder zur Einblendung von Werbung benutzt.

Oder eben für das „User-Tracking“. Nur werde ich nicht getrackt. Was ich auf der einen Seite gut finde, denn wir kennen ja alle die große Google-Verschwörungs-Theorie. Zum anderen ist es aber auch schade, denn prinzipiell scheint Google ja gute bis sehr gute Ergebnisse zu produzieren.

Aber vielleicht hat der Run auf Google Analytics einen Vorteil: Viele Webspace-Anbieter, insbesondere die großen, werden sich überlegen, bessere Auswertungstools anzubieten, denn anscheinend scheint es den Bedarf zu geben.

Zum Schluss möchte ich bekennen, dass auch ich auf meinen Seiten das Google Analytics Script eingebunden habe. Ich kann schließlich nicht über Sachen reden, die ich nicht selber kenne. Meistens jedenfalls.

Alter Wein in neuen Schläuchen

Ich muss zugeben, dass ich auch der Meinung war, Ajax wäre brandneu und wir einen Schritt weiter in Richtung aufgemotzte Web-Seiten. Das zweie stimmt, das erste aber nicht. Zum Glück hat mich das devblog aufgeklärt. Die Technik ist alt, nur Google hat es benutzt und damit ist es absolut der Hype.

Das Wissen gehört somit in die gleiche Kategorie wie „Bill Gates oder Al Gore haben das Internet erfunden“. Das ARPA übrigens auch nicht, aber das ist eine andere Geschichte…

Last.fm revisited

Nach längerer Zeit habe ich mal wieder einen Blick auf last.fm geworfen.
Last.fm verspricht ähnlich wie Pandora eine Musik-Auswahl zu treffen, die dem eigenen Musikgeschmack entspricht.
Ich habe vor einigen Monaten aufgehört last.fm zu benutzen, weil sich die angebotenen Lieder immer weiter von meinem eigenen Geschmack entfernten. Zeitweise wurde mir Jazz und Top40 angeboten :-(

Ich war sehr überrascht, wie sehr sich last.fm verändert hat. Die erste Umstellung habe ich noch mitbekommen. Diese war nicht unbedingt gelungen und viele Benutzer sind zu der Zeit abgesprungen, so auch ich. Jetzt haben sich die Macher eine eigene Applikation ausgedacht (löblich: mit Qt), deren Benutzerführung nicht unbedingt auf Anhieb durchschaubar ist, aber die scheint ihre Aufgabe zu erfüllen. Und irgendwie erinnert mich das Ding stark an Pandora. Laut Website soll man auch noch Winamp oder iTunes benutzen können, ich habe aber keine Möglichkeit gefunden, dies auch wirklich durchzuführen.

Desweiteren wurde das System auf Tagging umgestellt. Mal sehen, ob sich die Trefferquote verbessert hat. Ich habe alle meine vorherigen Profile-Einstellungen gelöscht und „save to profile“ ausgeschaltet.
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NYC 2123 Episode 3

Ich muss Euch leider enttäuschen, aber die übersetzung der dritten Episode dauert noch ein bißchen, da es mir im Moment etwas an Motivation fehlt. Sie wird aber kommen. Demächst :-)

Studieren ist was anderes

Na super, da hat diese Rübennase also sein Diplom in 5 (in Worten: fünf) Semestern abgerissen und behauptet von sich, er hätte „studiert“. Ich würde eher sagen, er hat außer seinem Kämmerlein, dem Hörsaal und den Prüfungsräumen nicht viel kennengelernt. Wie war das mit Menschenkenntnis, soziale Kompetenz, anderen Leuten und nicht zum Schluß mit Spaß? Junge, du hast Deine letzte Chance vertan, vor der Rente noch einmal so etwas wie Leben zu haben. Jetzt ist „9 to 5″ angesagt, bzw. wird das bei Dir ja wohl eher „8 to 8″ oder mehr sein. „Studieren“ und „Diplom herunterreißen“ sind meiner Meinung nach zwei unterschiedliche Sachen!

Extrem-Präsentation


Herr Häusler hat mich heute auf eine sehr extreme Präsentations-Art aufmerksam gemacht. Ja, das „Art“ habe ich extra abgetrennt, denn was Dick Hardt auf der OSCON 2005 veranstaltet kann man schon als Aktions-Kunst bezeichnen. Die Bilder laufen in Sekundentakt über die Leinwand und Dick redet fast durchgehend.
Was hätten wohl die Hansel bei der IHK gesagt, wenn ich meinen Prüfungs-Vortrag in diesem Stil gehalten hätte. Oder mein Prof im Seminar. Ich schätze mal, dass das keine guten Noten gebracht hätte. Die Frage ist auch, ob man einen solchen Präsentationsstil überhaupt mit der deutschen Sprache auf die Reihe bekommt. Die englische Sprache ist manchmal doch kürzer und prägnanter als die deutsche.

Endlich mal ein Bild vom Blogger

Der Kopf hinter diesem Blog:

Befund positiv: Gehirn gefunden!

Nachtaufnahmen

Die FotografenSchafe bei Nacht auf dem DeichRaffinerie 1

Raffinerie 2ölbrücke 1ölbrücke 2

niedersachsenbrueckeMond am Geniusstrand, WilhelmshavenKraftwerk am Geniusstrand, Wilhelmshaven

Mond am Geniusstrand, WilhelmshavenMond am Geniusstrand, WilhelmshavenLeuchtturm am Geniusstrand, Wilhelmshaven

In diesem September haben wir unseren Sommerurlaub (Mitte September :-) ) in Wilhelmshaven verbracht (ja, das kann man!). Da der Geniusstrand mit dem Leuchtturm, dem Kraftwerk, der Niedersachsenbrücke, der Raffinerie und den öllandebrücken schön beleuchtete Nachtobjekte bietet, wollte ich endlich mal versuchen, einige Nachtaufnahmen zu machen. Die Kamera (Canon EOS 300D) habe ich ja schon etwas länger, aber nie bin ich dazu gekommen, bei Nacht was Interessantes zu fotografieren.

Das Problem bei diesen Aufnahmen ist natürlich die Belichtungszeit. Was soll man nehmen? 2 Sekunden, 10 Sekunden, 30 Sekunden? Keine Ahnung. Das Internet gab leider auch nicht viel her. Also wurde die Aktion etwas langatmiger, denn ich habe ca. 12 Motive abgelichtet und jeweils 2, 10 und 30 Sekunden benutzt.
Das Ergebnis: die 30 Sekunden-Aufnahmen hätte ich mir sparen können, die wurden sehr körnig und sahen aus wie schlechte Tagaufnahmen. Der Mond war überraschend hell und da waren schon die Aufnahmen von 2 Sekunden Länge völlig ausreichend.

Neben den Belichtungsschwierigkeiten kam noch etwas anderes hinzu, an das ich zuerst gar nicht gedacht hatte. In der Dunkelheit funktioniert der Autofokus natürlich überhaupt nicht und ich musste alle Bilder per Hand fokussieren. Das Problem war dabei allerdings die Temperatur von ca. 10 Grad Celsius, die meine Augen zum Tränen brachte. Ein Taschentuch war auch nicht hilfreich. Das fällt insbesondere bei den Bildern der öllandebrücken auf.

Abschließend kann ich sagen, dass sich die zwei Stunden am kalten Deich gelohnt haben, auch wenn wir uns so ganz alleine manchmal etwas mulmig gefühlt haben.

Wer ähnliche Aufnahmen am gleiche Ort machen möchte, sollte sich beeilen, denn ab Anfang 2006 beginnen die Arbeiten zum Jade-Weser-Port. Dieser neue Hafen wird aber sowohl in der Bauphase als auch im fertigen Stadium bestimmt schöne Motive für Nachtaufnahmen abgeben, wenn man denn nahe genug ran kommen wird und das teure Projekt nicht mit einem teuren Zaun abgeschirmt wird.