E-Mails mit WordPress versenden

Wenn man mit PHP eine E-Mail versenden möchte kann man natürlich auf die interne mail-Funktion zurückgreifen. Diese Funktion ist allerdings sehr grundlegend und häufig fehlen die nötigen Voraussetzungen auf dem System.

Einen Ausweg bieten PHP-Frameworks wie z.B. Zend, CodeIgniter oder Symfony, die eine bequeme API anbieten.

WordPress ist zwar kein allgemeines PHP-Framework wie die oben genannten Beispiele, aber es enthält eine Fülle von Funktionen, die bei der Programmierung von Plugins von Hilfe sein können. So gibt es natürlich auch eine Funktion, die das Versenden von E-Mails ermöglicht.

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Dickes P

Wie wird WordPress „richtig“ geschrieben? Variationen gibt es viele:

Wordpress, Word Press, WordPress, wordPress, WORDPRESS,  WoRdPrEsS

Welche Version ist nun richtig? Die klare Antwort: WordPress, mit einem großen P. Am häufigsten wird es aber wohl einfach WordPress, zum einen aus Unwissenheit zum anderen aber auch einfach als Bequemlichkeit.

Das „Problem“ hat es sogar zu einer eigenen Webseite gebracht (www.wpcamelcase.com). Aber warum muss man es dem Nutzer aufbürden, sich Gedanken um die Schreibweise zu machen, dafür gibt es schließlich den Computer. In der Version 3.0 wurde von Matt persönlich folgende Funktion in den WordPress-Core eingefügt:

/**
 * Forever eliminate "Wordpress" from the planet (or at least the little bit we can influence).
 *
 * Violating our coding standards for a good function name.
 *
 * @since 3.0.0<strong>
 */
function capital_P_dangit( $text ) {
       return str_replace( 'Wordpress', 'WordPress', $text );
}
</strong>

Alles in allem doch eine sehr schöne Lösung um das Problem zu lösen… oder doch nicht?

In der wp-hackers-Mailingliste entspann sich auf jeden Fall entspann sich unter dem Titel Putting the P in WordPress eine ausufernde Diskussion über den Sinn und Unsinn dieser Funktion. Ich möchte versuchen, hier die Argumente etwas zu sortieren.

Argument: unnötiges Aufblähen des Programmcodes
Gegenargument: ist ja nur eine klitzekleine Funktion

Argument: der Inhalt eines Artikels sollte nicht vom Programm geändert werden
Gegenargument: der Inhalt wird schon vielen Stellen geändert (emoticons, autop, shortcodes, texturize, special characters, curly quotes, tag balancing, filtered HTML / kses, comment link
nofollows, …)

Argument: Links auf Bilder werden u.U. so geändert, das die Bilder nicht mehr angezeigt werden.
Gegenargument: Wer nutzt denn Großbuchstaben in Dateinamen?

Argument: „WordPress“ ist ein Markenzeichen und muss geschützt werden.
Gegenargument: Ist mir doch egal und völlig unwichtig.

Argument: Matt Mullenweg missbraucht seine Stellung als „benevolent dictator“
Gegenargument: Einer muss ja das Sagen haben

Argument: Es gab keine ausreichende Diskussion über das Thema
Gegenargument: Laut Matt gab es eine Diskussion

Die Liste ist sicher subjektiv und es gab sicher noch viel mehr Argumente (es sind immerhin über 110 Nachrichten bisher), aber dies sind diejenigen, die mir am Wichtigsten erscheinen.

Als Lösungen wurden vorgeschlagen:

  • komplettes Entfernen der Funktion
  • Auslagern in ein (Core-) Plugin
  • im Editor als „Schreibfehler“ erkennen
  • als (Opt-In-) Einstellung anbieten
  • als (Opt-Out-) Einstellung anbieten

Es stellt sich natürlich die Frage, wie wichtig eine solche Diskussion ist (und wie wichtig ein Artikel über diese Diskussion!). Überraschend auch die rege Beteiligung, denn normalerweise sind die Threads in dieser Mailingliste nicht so lang. Einfache Antwort: endlich mal was Nicht-Technisches, an dem sich jeder beteiligen kann, auch ohne fundiertes Wissen über den Core-Code.

Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, ob sich aus der Diskussion etwas Substantielles ergibt oder ob sie sich irgendwann im Sande verläuft. Popcorn steht auf jeden Fall bereit.

Update (8 July 10): Hier noch einige Links (englischsprachig)

(Links via themelab.com)

noteaser – Das unbekannte WordPress-Tag

Die meisten Nutzer werden das <!--more-->-Tag kennen, das es erlaubt, einen Anreißer (engl. „teaser„) zu erzeugen. Dabei wird auf der Hauptseite des Blogs der Text oberhalb des Tags angezeigt und nach dem Anklicken des „More“-Links die einzelne Artikelseite, auf der dann zusätzlich der Text nach dem Tag angezeigt wird.

Es kann aber Situationen geben, in denen man einen gesonderten Anreißer erstellen möchte. So bietet es sich z.B. bei einem reinen Photo-Artikel an, als Anreißer eine Collage zu nehmen. Im eigentlichen Artikel passt diese Collage nicht mehr so richtig. Oder man möchte im Anreißer eine Zusammenfassung des Artikels geben, der aber im Artikel selber nur stören würde.

Um diese Teile des Artikels auf der Artikelseite auszublenden kann man das wenig bekannte <!--noteaser-->-Tag benutzen:

Teaser Text. <!--more--><!--noteaser-->Artikel Text.

Das <!--noteaser-->-Tag muss direkt nach dem <!--more--> folgen, ansonsten wird es nicht beachtet.

Bei der Benutzung des Tags sind allerdings einige Dinge zu beachten:

  • Nach dem Anklicken des „more“-Links wird der Artikel bis an den oberen Rand des Browsers geschoben. Dies hat bei einem „normalen“ more-Artikel den Sinn, den Text vor dem more aus dem Blickfeld des Lesers zu schieben. Mit noteaser gibt es allerdings keinen solchen Text mehr und es verwirrt den Leser, wenn der Text ganz oben dargestellt wird. Besser wäre es, wenn die Überschrift oben stehen würde.
  • Der Text vor den <!--more--><!-&#45noteaser-->-Tags wird im Preview nicht angezeigt. Man muss also in zwei Stufen arbeiten: erst den Text wie üblich erstellen und erst ganz zum Schluss das <!--noteaser-->-Tag einfügen.
  • Es werden alle Zeilenumbrüche mit übernommen, so dass man die Tags und den folgenden Text ohne Umbruch hintereinander schreiben sollte, damit auf der Artikelseite keine unschöne Leerzeile über dem Artikeltext dargestellt wird.

Diese Unzulänglichkeiten lassen sich evtl. durch ein neues Plugin verbessern… Mal schauen. Ansonsten ist das Tag eine sehr schöne Möglichkeit sein Blog „anders als die anderen“ zu gestalten.

WordPress: Untertitel jetzt auch in einfach

Vor einiger Zeit habe ich beschrieben, wie man die Überschriften seiner Artikel mit Untertiteln versehen kann. Leider war die Methode etwas umständlich und nicht unbedingt inutitiv.
Wenig später schrieb Chris Coyier über Plugins, die er gerne hätte, aber keine Zeit hat, sie selber zu programmieren. Darunter war auch eine ordentliche Integration von Untertiteln in WordPress. 36Flavours hörte den Ruf und programmierte in kürzester Zeit das Plugin „SubHeading„, das die gestellte Aufgabe hervorragend löst.

Die Installation ist zwar einfach, bedarf aber einiger Handarbeit, denn der Funktionsaufruf the_subheading() muss in alle notwenigen Dateien eingefügt werden, denn es existiert kein Hook, um einen Text direkt nach der Überschrift einzufügen.

Im Editor erscheint hinter dem bisherigen Feld für die Überschrift ein weiteres für den Untertitel:

Das Plugin benötigt noch einige Justierungen in den Feinheiten. So muss man z.B. den Cursor mit der Maus in das Textfeld verschieben, weil es außerhalb der Tabulator-Reihenfolge liegt. Auch bei der Ausgabe gibt es noch einen kleinen Fehler. Ich habe den Autor aber angeschrieben und hoffe, dass diese kleine Probleme bald behoben sind.

Links:

WordPress: Untertitel im Feed


In diesem Artikel, wie man seinen Blog-Artikeln Untertitel hinzufügen kann. Das funktioniert für Artikel, Archive und Suchergebnisse wie beschrieben, allerdings gibt es für Feeds keine Templates.
Man könnte jetzt auf die Idee kommen, die Datei ../wp-includes/feed.php entsprechend abzuändern. Dies hat aber den Nachteil, dass die Änderungen bei jedem Update überschrieben werden. Hier wird eine Lösung vorgestellt, die das Problem mittels eines Minimal-Plugins löst.
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WordPress: pagebar 2.54

pagebar 2.54 removes a problem with the „Break comments into pages“ setting which could not be deselected. Unfortunately I had to remove the „show all comments“ feature since I have not found a different method to code this feature.

Additionally there are two more fixes:

  • Settings where not correctly inherited by multipagebar and commentbar.
  • Commentbar was displayed if only one page was present.

Download:

Hope I didn’t break anything else 😉

Hello Dolly 2010

Since 2 weeks there’s a voting on Digging into WordPress whether to keep the Hello Dolly plugin in the standard distribution or to chuck it out the house.

One of the most heard reasons for the existence of Hello Dolly that it should be used as a pattern for novice plugin developers. In my mind the problem with this argumentation is that the plugin hasn’t changed essentially since WordPress v1.21 (the version which introduced plugins in May 2004).

Since then the environment for plugins has changed a lot. The main difference is that there are typically ten or more plugins installed on a blog. Therefore it’s mor important than ever that the plugins don’t interfere with each other. This can most easily be achieved by encapsulation and this leads inevitable to object-oriented programming. Here’s my attempt to take Hello Dolly to the next decade:

&lt; ?php
/**
 * @package Hello_Dolly
 * @author Matt Mullenweg
 * @version 1.5.1
 */
/*
Plugin Name: Hello Dolly
Plugin URI: http://wordpress.org/#
Description: This is not just a plugin, it symbolizes the hope and enthusiasm of an entire generation summed up in two words sung most famously by Louis Armstrong: Hello, Dolly. When activated you will randomly see a lyric from <cite>Hello, Dolly in the upper right of your admin screen on every page.
Author: Matt Mullenweg
Version: 1.5.1
Author URI: http://ma.tt/
*/
 
if (! class_exists('Hello Dolly')) {
	class HelloDolly { 
 
		function hello_dolly_get_lyric() {
			/** These are the lyrics to Hello Dolly */
			$lyrics = "Hello, Dolly
			Well, hello, Dolly
                        [...]
			It's so nice to have you back where you belong
			You're lookin' swell, Dolly
 
			Dolly'll never go away
			Dolly'll never go away again";
 
			// Here we split it into lines
			$lyrics = explode("n", $lyrics);
 
			// And then randomly choose a line
			return wptexturize( $lyrics[ mt_rand(0, count($lyrics) - 1) ] );
		}
 
		// This just echoes the chosen line, we'll position it later
		function hello_dolly() {
			$chosen = $this-&gt;hello_dolly_get_lyric();
			echo "<p>$chosen</p>";
		}
 
 
		// We need some CSS to position the paragraph
		function dolly_css() {
			// This makes sure that the posinioning is also good for right-to-left languages
			$x = ( 'rtl' == get_bloginfo( 'text_direction' ) ) ? 'left' : 'right';
 
			echo "
 
			#dolly {
				position: absolute;
				top: 4.5em;
				margin: 0;
				padding: 0;
				$x: 215px;
				font-size: 11px;
			}
 
			";
		} //dolly_css()
	} //class
}//if class_exists()
 
$HelloDolly = new HelloDolly;
 
if (isset($HelloDolly)) {
	add_action('admin_head', array(&amp;$HelloDolly, 'dolly_css'));
	// Now we set that function up to execute when the admin_footer action is called
	add_action('admin_footer', array(&amp;$HelloDolly, 'hello_dolly'));
}
 
?&gt;

As you can see all the code is encapsuled in the HelloDolly class and the only variable names visible to the rest of the system are class HelloDolly and $HelloDolly. It’s not very likely that there will be another plugin using the variables.
This may not be too important in this small plugin but it gives the user a good and up-to-date prototype for more complex code. Maybe this code will convince the 76% that this new Dolly is a cow that is not only sacred but also meaty.

WordPress: Überschriften mit Untertiteln

In vielen Zeitungen ist es üblich, unter die eigentliche Überschrift noch einen Untertitel zu setzen, um den folgenden Titel näher zu erläutern:

Durch diese Untertitel kann man den eigentlichen Titel etwas kreativer gestalten und anschließend erläutern. Leider bietet WordPress von Haus aus diese Funktion nicht an und so muss sie nachgerüstet werden. Als ersten Reflex würde der geneigte Programmierer eine Lösung per Plugin versuchen, allerdings gibt s auch eine Lösungmit Bordmitteln. Die Zauberworte lauten „Benutzerdefinierte Felder“ (engl. „custom fields“).

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