Kreative Beschilderung

„Radfahrer absteigen“, das Schild kennt man ja von vielen Baustellen, obwohl es kein offizielles Schild der StVO ist. Das dachte sich anscheinend auch die Stadt Kassel und hat sich folgende kreative Beschilderung ausgedacht:

Ich fahre auf einem gemeinsamen Fuß-Radweg und soll für die 3 Meter über die Brücke absteigen. Geht’s noch? Ich bin durchaus in der Lage, mit meinem Moutainbike dieses Hindernis unfallfrei zu überfahren. Hätte ein Schild „Radfahrer aufgepasst“ nicht gereicht, damit die Stadt aus der Veantwortung ist, wenn man sich auf die Klappe legt.

Zum zweiten ist mir der Sinn rot-weiß geringelten Pfosten auf der anderen Seite der Brücke nicht klar, außer dass das Ding im Dunkeln auf diesem unbeleuchteten Weg ziemlich gefährlich ist.

 

Superfood – Gar nicht mal so lecker

In einem Überaschungspaket von Degustabox waren dieses mal zwei Flaschen „Superfood Drink“ von Friya enthalten. Mit Basilikum-Samen. OK, Basilikum scheint jetzt auch Superfood zu sein.

Das Zeug ist gar nicht mal so lecker. Die Basilikumsamen sind mit einem schleimigen Film überzogen. Das Ganze erinnert stark an Froschlaich.

Der Geschmack ist ganz in Ordnung, aber die Froscheier sind ziemlich ekelig. Muss ich nicht noch einmal haben. Allerdings war in der Kiste noch eine zweite Flasche. Mit Chia-Samen. ich traue mich nicht so richtig…

 

 

Sinnlose Lichtzeichenanlage für Radfahrer in Kassel

Lichtzeichenanlagen (vulgo: Ampeln) speziell für Radfahrer sind häufig, nicht immer, eine sinnvolle Einrichtung. Ein Vorteil ist, dass man den Kopf nicht nach oben recken muss. An der Ecke Breitscheidstraße/Kirchweg ist die Stadt Kassel allerdings einen anderen Weg gegangen:

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Was soll die Ampel da oben? Für wen ist die gedacht? Der Größe nach zu urteilen, ist dies eine Fahrradampel. Aber diese erkennt man erst, wenn man sich rechts von der Ampel befindet. Warum bemerkt von den zuständigen Menschen das niemand?

Wieso macht man so was? Natürlich ist die Anlage in Betrieb:
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Wenn die Installation schon sinnlos ist, dann soll sie wenigstens funktionieren!

Update (4. Okt.): Mittlerweile habe ich eine Vermutung, wozu die Ampel dienen könnte. Autos, die aus dem Kirchweg nach rechts abbiegen wollen, können die große Ampel schlecht erkennen. Vielleicht soll ihnen diese niedliche Ampel helfen. Aber warum dann so was kleines und keine „echte“ Ampel.

Update 2 (5. Okt):

 

Power Grips Pedalriemen

Wenn man mit dem Fahrrad zügig auf unebenen Wegen unterwegs ist, fällt es manchmal schwer, den Halt auf den Pedalen zu halten. Bisher hatte ich Stummel-Pedalhaken der Firma Brevette. Diese haben auch 15 Jahre lang ihren Dienst hervorragend erledigt, leider sind sie mittlerweile an der Befestigungsstelle durchgerostet.

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Also mussten neue her. Leider sind diese kaum noch zu erhalten und wenn, dann als „vintage“ für 60€. Alle anderen Mini-Pedalhaken scheinen nur für Schuhgrößen bis 42 hergestellt zu sein, ein 46er Botten passt da nicht mehr rein. Es musste also etwas anderes her, die Kasseler Straßen sind nicht die besten.

Normale Pedalhaken oder Klickschuhe kommen für mich nicht in Frage, weil ich mein Fahrrad hauptsächlich im Stadtverkehr benutze und ich deshalb mit den Füßen schnell aus den Pedalen heraus kommen muss. Ich möchte nicht an der Ampel langsam zu Seite umfallen, weil ich nicht aus den Pedalen komme.

Nach langer Suche bin ich auf die „Power Grips„-Pedalriemen gestoßen, die genau für diesen Zweck gedacht sind. Power Grips Pedalriemen weiterlesen

Geschäftsidee zu Weihnachten: Batterie-Service

Jeden Heiligabend das gleiche Drama: Kind packt das Geschenk aus, will damit spielen und stellt fest, dass es nicht funktioniert. Warum nicht? Es muss noch mit Batterien beladen werden. Aber leider hat niemand der Beschenkenden daran gedacht und nun ist das Kind mächtig enttäuscht und fängt an zu weinen. Weihnachten ist damit in dieser Familie gelaufen.

Da kann meine neue Geschäftsidee den Familiensegen retten. Der

Heligabend-Batterieservice

Der Rettungsservice für die vergesslichen Eltern! Für den fünffachen Normalpreis kann man am 24. Dezember nach Ladenschluss telefonisch oder per Internet alle möglichen Batterien bestellen und sofort nach Hause liefern lassen. Das Fest ist gerettet!

Das Modell enthält leider ein gewisses Geschäftsrisiko, denn man muss einen Menge Batterien vorrätig haben, um keinen Kunden zu enttäuschen. Mit den restlichen kann man nicht mehr viel anfangen, außer die zum  Normalpreis weiter zu verkaufen. Allerdings könnte man versuchen, in einem Großhandel soviele zu kaufen, dass einem Kommission eingeräumt wird. Um die Kosten weiter niedrig zu halten, sollte man den Service nur in Großstädten anbieten, wo man die Batterien evtl. per Fahrrad ausliefern kann oder zumindest kurze Strecken hat, um nicht den gesamten Gewinn in Treibstoff zu investieren.

Diese Idee habe ich schon seit meiner Studentenzeit im Kopf, aber leider ist nie was daraus geworden. Vielleicht ist jemand anderes mutiger?

(Foto von Alan Claever)

Fahrradweg-Fiasko in Undenheim/Rheinhessen

IMG_2980 thumbnailFahrrad fahren, um von A nach B zu kommen, ist in deutschen Städten immer noch nicht weit verbreitet. Dementsprechend stiefmütterlich werden Radler von Städteplanern behandelt. Ein Paradebeispiel liefert der Ort Undenheim in Rheinhessen. Hier werden Radfahrer unnötigerweise auf den Fußweg verbannt und in Gefahrensituation gebracht, die nicht notwendig wären.
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Kein Platz für Informationen

Traurig aber wahr:

Nivea für mich

Vor einiger Zeit hatte ich eine Karte von Nivea im Briefkasten, auf der ir versprochen wurde, dass mir Nivea ab und zu einige Proben zuschicken würde. Da meine Adrese sowieso schon in sämtlichen Adresshändler-Listen verzeichnet ist, habe ich das Teil mal abgeschickt. Mittlerweile hatte ich aber schon wieder komplett vergessen, dass ich das getan hatte, aber heute kam tatsächlich ein kleines Päckchen:

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