Blogparade: Was ist Eure Heimat?

Über snoopsmaus‘ Blog bin ich auf die Blogparade „Was ist Eure Heimat“ aufmerksam geworden.

Wenn man mich nachts wecken und diese Frage stellen würde, wäre die Antwort „Norddeutschland“. Nicht „Wilhelmshaven„, der Ort, an dem ich geboren bin, nicht „(Ost-)Friesland„, die Region. Norddeutschland hat dabei keine für mich geografisch festgelegten Grenzen, sondern lässt sich vielmehr an der Sprache und der Mentalität der Menschen festmachen.

PHTO0031_DxODie Sprache muss „breit“ sein, das heißt langsames Sprechen und am Ende des Satzes fällt die Stimme ab. Kein Dialekt im eigentlichen Sinne, sondern eine Sprachnuance. Jan Fedder wäre ein gutes Beispiel. Hamburg liegt über 150 km von Friesland entfernt und eine ganz andere Kulturlandschaft, trotzdem würde ich mich dort heimisch fühlen.

Die Sprache überträgt sich auf die Mentalität Menschen. Alles läuft etwas langsamer, Hektik ist ein Fremdwort. Dabei wird immer etwas Zurückhaltung geübt.

Meine Heimat dort, wo mich die Menschen nicht sofort zuquatschen und nicht sofort mein bester Freund seien wollen.  In der heutigen Welt  ist das nicht gefragt, heute muss man Networken bis der Arzt kommt. Im meiner Heimat läuft das nicht so.

Meine Heimat lässt sich auch über die Landschaft definieren. Flach muss sie sein, Wiesen und wenige Bäume. Die holsteinische Schwarzbunte lässt bei mir Heimatgefühle aufkommen.

Ich lebe seit vielen Jahren in anderen Gegenden: Harz, Nordhessen und jetzt Rheinhessen. Als Heimat habe ich diese Gegenden nie empfunden.
Ich lese häufig (sinngemäß): „Meine Heimat ist dort, wo ich das WiFi-Passwort kenne“. Das sehe ich nicht unbedingt so, aber das Internet ist eine Konstante, die mich vergessen lässt, dass ich lieber woanders leben würde.

Geburtstag, schon wieder!

Überraschenderweise hatte ich dieses Jahr schon wieder Geburtstag.

Herzlichen Dank an meine Ehefrau für diese tolle selbstgebackene Torte! Geschenke gab’s auch:

  • Mario Kart für die WII (wollte ich schon immer haben, ohne das Spiel wirklich zu kennen)
  • alle Star Trek Next Generation DVDs mit Aufsteller
  • Motorola Razr V3 (das will ich schon seit Jahren haben), in stylischem schwarz
  • Johann-König-Buch
  • viele Mario-Barth-CDs/DVDs (ja, ich bin bekennender Mario-Barth-Fan)
  • eine schicke Donald-Duck-Lampe
  • eine kühle Eisbär-Mütze
  • viele, viele Schlümpfe
  • von meinen Eltern eine Gürteltasche für mein Victorinox-Messer, einen größeren Tank für die Senseo-Kaffeemaschine und ganz viel Tee (hier in Rheinhessen gibt’s nichts Vernünftiges zu kaufen)
  • von meiner Schwiegermutter den zweiten Teil der kompletten McGyver-Serie

(ich hoffe, ich habe nichts vergessen). Abends ging dann in’s China-Restaurant, versuchen das Buffet zu plündern. Ging naturgemäß nicht, aber wir haben unser Bestes versucht. War ein schöner Tag.

 

Wie funktioniert die Börse?

Jeder redet darüber, aber keiner weiß, wie sie wirklich abläuft, die Börse. Die Zusammenhänge sind kompliziert, das Vokabular undurchsichtig und die Versuche dies zu erklären häufig zu trivial oder zu kompliziert.Das es auch anders geht zeigt dctp.tv in einem Interview mit Christoph Boschan. Sehr kompetent werden Entstehung, Ablauf und Probleme des Aktienhandels in 48 Minuten erklärt. Wer also mitreden möchte sollte sich die dreiviertel Stunde Zeit nehmen.

My prize has arrived!

I took part in the „Collaborative Audio Promo“ by commandline and I actually won a prize: ©ontent by Cory Doctorow! Thank you, Thomas! Here’s the proof it arrived at my home:

It took 14 days and cost $8.65 to send it from Rockville, MD, to Kassel, Germany, which is 6500 km (~ 4000 miles) air-line distance.

Listen to the promos:

Promo 1:
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Promo 2:
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Don’t forget to put them in your podcast! Fetch them from the promo page.

Kettcar in Kassel

Konzert war echt OK, die Jungs schienen echt Spaß zu haben und das Pubikum war gut drauf.
Allerdings fand ich eine Stunde Konzert und 20 Minuten Zugabe für 16 Euronen etwas wenig. An Material dürfte es wohl nicht gemangelt haben. Ich würde aber trotzdem nochmal hingehen 🙂

Sehr schön war, dass am Anfang wieder mal angesagt wurde, dass es verboten sei zu fotografieren. Dran gehalten hat sich keiner. Zwischendurch wurde ein Zuschauer sogar vom Bassisten aufgefordert, ihm die Kamera zu geben, damit er "Live Earth"-mäßig ein Foto des Publikums machen kann 🙂 Wer versucht hier eigentlich das Urheberrecht durchzudrücken? Kettcar anscheinend nicht.

Kettcar
Kulturzelt Kassel