Kleiner Weihnachtsmarkt-Marathon in Berlin

TL;DR:

Empfehlenswert:
Schwedischer und dänischer Weihnachtsmarkt, Historischer Weihnachtsmarkt, Kulturbrauerei, Charlottenburg und Spandau.
Das Übliche:
Alexanderplatz, Rotes Rathaus
Edel und teuer:
Gendarmenmarkt
Unbedingt meiden:
Potsdamer Platz


Berlin hat ca. 60 verschiedene Weihnachtsmärkte, einige temporäre, einige wochenlang. Alle kann man nicht besuchen, wir haben uns am aber alle Mühe gegeben, an einem Wochenende so viele zu schaffen wie geht. Manche waren wirklich toll, manche waren in Ordnung, einer war zum Abgewöhnen.

Schwedischer Weihnachtsmarkt

Wir haben zuerst die kleine Märkte besucht, die nur das eine Wochenende geöffnet haben. Nachdem wir etwas Schwierigkeiten hatten, den Ort zu finden, weil Google-Maps unsere Position vollkommen falsch angezeigt hat, haben wir den Hof der Kirche endlich gefunden und waren überrascht, dass pro Person 1€ Eintritt verlangt wurde. Da wir jetzt aber bereits hier waren, haben wir die 2€ gelöhnt.
Der Markt war überraschend groß und nicht so eng, wie man es von anderen Gemeinde-Weihnachtsmärkten kennt. Im Außenbereich gab es Fress-Stände mit typisch schwedischen Angeboten (Fischsuppe, Köttbullar, Lakritze, Lachs, Elch-Bratwurst). Wir haben uns eine Elchwurst und Köttbullar sowie einen Becher Gögg gegönnt. Die Preis für die Wurst (3€) war in Ordnung, die Köttbullar waren mit 5€ etwas teuer. Der Glögg schlug mit 3€ zu und dafür war es ein ziemlich kleine Becher. Man könnte ihn aber noch mit Rosinen und Nuss-Stückchen aufwerten.

Dänischer Weihnachtsmarkt

Ein weiterer kleiner Weihnachtsmarkt ist der dänischen „Christianskirken„. Dieser ist wirklich niedlich, bietet aber viele dänische Spezialitäten an. Die Kuscheligkeit macht den Markt sehr gemütlich. Die Preise sind durchaus gehoben. Zu Essen gab es reichlich, unter anderem Fleisch in einem Brot (viel zu wenig Fleisch für den Preis), Steaks und Anis-Teig-Bällchen, für die wir uns dann entschieden haben. Drei Stück für 3€. Waren lecker…

Alexanderplatz

Dieser Markt ist erwartungsgemäß ziemlich groß. Dafür kann man aber so ziemlich alles essen, trinken und kaufen was man auf einem Weihnachtsmarkt erwartet. Falls man noch Geschenke braucht wird man hier ebenfalls fündig. Wir haben z.B. eine Knoblauchwurst für 5€ gekauft, die in einem nirmalen Laden auch nicht günstiger gewesen wäre.
Wenn man wenig Zeit hat und in Berlin einen schönen Weihnachtsmarkt besuchen möchte, kann man hier wenig falsch machen. Tagsüber ist das Gedrängel erträglich, abends ist es schon etwas unangenehm voll.
Mir ist dieses Jahr besonders aufgefallen, dass es wesentlich mehr Polizisten auf dem Markt gibt, die sogar mit Maschinenpistolen bewaffnet sind. Das soll wohl nur der Beruhigung der Besucher dienen, denn mit einer Maschinenpistole auf einem gefüllten Weihnachtsmarkt rum zu ballern ist wohl wenig sinnvoll.

Prenzlauer Platz

Der Weihnachtsmarkt auf dem Prenzlauer Platz war die Enttäuschung des Jahres. Man kann hierzu nicht Weihnachtsmarkt sagen, da es sich lediglich um eine Ansammlung von Buden handelt, die unmotiviert in die Gegend gestellt wurden. Hier befinden sich auch hauptsächlich fliegende Händler die allen möglichen Kram anbieten, der überhaupt nichts mit Weihnachten zu tun hat.
Der Markt war so enttäuschend, dass ich nicht einmal dran gedacht habe hier Fotos zu machen. Hätte sich aber auch nicht gelohnt.

Rotes Rathaus

Der Markt auf dem Platz vor dem Roten Rathaus ist nicht weit vom Alexanderplatz entfernt,verbreitet aber ein ganz anderes Ambiente, wofür hauptsächlich das große hell leuchtende Riesenrad verantwortlich ist. Man hat die ganze Zeit den Eindruck, sich auf einem Rummel zu befinden. Die Stände sind die üblichen Verdächtigen, die Preise für einen Markt in der Innenstadt gemäßigt. Wir haben uns ein Fladenbrot mit Käse (5 €) und eine sehr große Brezel mit Schokoladenüberzug am Stand einer türkischen Bäckerei gekauft.Wer diesen Weihnachtsmarktbesuch macht auch nichts falsch. Die Gänge sind breit und trotz der amtlichen Stunde musste man nicht drängeln und die Stände waren auch nicht überfüllt

Charlottenburg

Um zum Weihnachtsmarkt in Charlottenburg zu kommen waren wir etwas länger unterwegs. Die Anfahrt hat sich aber definitiv gelohnt. Für einen wirklich, wirklich schönen Weihnachtsmarkt sehen möchte, sollte unbedingt hierher kommen.
Was mir bereits beim Betreten des Marktes auffiel, waren die drei Musiker, die in eine Ecke standen unter Blasinstrumenten Weihnachtsmusik spielten. Und dies waren nicht die einzigen, oft im gesamten Markt waren wohl drei dieser Gruppen unterwegs. Das war mal was ganz anderes als das übliche Musikgedudel aus Lautsprechern.
Ein Blickfang ist natürlich das von Lichtkünsstlern angestrahlte Schloss Charlottenburg. Hier kann man schon mal 10 Minuten verbringen um sich die gesamte Show anzusehen.
Aber auch der Markt selber ist anders als die anderen Märkte. Hier gibt es relativ wenig Fress- und Saufstände, dafür viele Handwerks- und Kunst-Anbieter, bei denen man sich seine Weihnachtsdekoration zusammen kaufen könnte, wenn man viel Geld ausgeben bin möchte.
Das Trinken und Essen findet hier hauptsächlich in geschlossenen Zelten statt. Über die Preise kann ich nicht sagen da wir von den Besuchen auf den vorherigen Märkten noch voll gefressen waren.
Für einen wirklich schönen Weihnachtsmarkt erleben möchte, der sollte hier herkommen. Der Markt ist nicht zu voll, macht einen sehr gepflegten Eindruck und es einfach schön.

 

Gendarmenmarkt

Einer der bekanntesten Weihnachtsmärkte ist wohl der auf dem Gendarmenmarkt. Ich hatte im Vorfeld gehört, dass man hier Eintritt zahlen muss und wollte deswegen eigentlich nicht hierher gehen, weil es mir einfach widerstrebt für einen solchen Besuch Geld auszugeben.Als ich jedoch feststellte, dass es pro Person nur ein Euro kostet, habe ich in den sauren Apfel gebissen, denn ich wollte diesen bekannten Weihnachtsmarkt unbedingt einmal sehen.
Der Markt ist wirklich schön und die Preise sind dementsprechend. Ein Becher (erscheint billiger) Glühwein für vier Euro. Nee, ist klar.
Der Bekanntheit entsprechend war der Markt auch sehr voll und es war recht nervig sich durch die Menschenmasse zu kämpfen, zumal der Boden zum Teil auch aus Kopfsteinpflaster bestand.
Die Verköstigung der Besucher fand hier zum Teil ebenfalls in geschlossenen Zelten statt. Es gab auch draußen Stände, an den man sich ein Glas Champagner gönnen konnte. Und es gab auch Leute die das Geld dafür investiert haben. Ich kam er eher als Fremdkörper vor, auf einem Weihnachtsmarkt für die Schickeria von Berlin, auch wenn ich keine Ahnung habe, ob das wirklich so ist.

Historischer Weihnachtsmarkt

Dieser Weihnachtsmarkt war wiederum nicht einfach zu finden. Auf den Plakaten steht immer „auf dem RAW-Gelände“. Von der Haltestelle „Warschauer Straße“war das Gelände dann auch nicht weit entfernt und ein Schild verwies auf den Markt dass man nach dem Betreten des Geländes allerdings noch mindestens 400 m über ein mit vielen Pfützen versehenen Wege gehen muss, stand da nicht. Das trübte die Vorfreude schon ein wenig.
Als er den Markt erreichten war ich allerdings überrascht. Ein schön gemachter, kleiner Mark, der den Namen historischer Weihnachtsmarkt nicht verdient.
Wir waren sehr früh da (10 Minuten nach Eröffnung), so das der Markt sein wirkliches Ambiente wahrscheinlich nicht entfalten konnte. Die Gaukler gaukelten. Noch nicht, der Wahrsager wahrsagte noch nicht, dass kleine handbetriebene Karussell, und das kleine handbetriebene Mini-Riesenrad waren schon im Betrieb. Auch das Pfeileschießen für Kinder und das Ponyreiten hatte schon angefangen. Dies ist definitiv ein Markt, wenn man seinen Kindern mal ein etwas anderes Erlebnis bieten möchte. Die Fress. und Saufstände waren historisch hergerichtet, allerdings waren die Bedienungen nicht verkleidet. Das ist vielleicht am Abend und an Tagen mit höherem Besucherandrang anders.
Wir haben uns einen Becher heißen Met und einen Feuerspieß gegönnt, für je drei Euro. Der Met war lecker, aber einen Becher 11%-iges um dei Uhr nachmittags mit leerem Magen knallt ziemlich rein.
Wenn man viel Geld ausgeben möchte, ist man hier eher falsch, wer aber einen Weihnachtsmarkt mit einem besonderen Ambiente erleben möchte und Kinder dabei hat, sollte hier einmal hingehen.

Kulturbrauerei

Der Eingang zu diesem Markt war nicht einfach zu finden, da uns Google Maps wohl an den Hintereingang geschickt hat. Dahinter verbarg sich aber ein sehr schöner Markt. Ich hatte hier nicht viel erwartet und war positiv überrascht. Hier gab es mal andere stände als auf den großen Märkten. Es gab eine reichhaltige Dekoration, die eine sehr weihnachtliche Stimmung verbreitete. Ich war über die Größe überrascht, denn auf dem verwinkelten Gelände konnte man die Größe erst abschätzen nachdem man ganz am Ende angekommen war. Der Boden besteht allerdings aus Kopfsteinpflaster, sodass man beim gehen sehr aufpassen muss. Wir haben diesen Markt als einen der letzten, so das unsere Kauflust nicht mehr ganz so groß war. Ich habe dann aber dennoch viel Geld für wenig Honig ausgegeben. Der sah aber einfach lecker aus, gewürzt mit Lakritz, Pfefferminz und Rum.Wieder ein sehr schöner Weihnachtsmarkt mit eindeutiger Hingeh- Empfehlung.

Friedrichstraße

Wir hatten eine ich gar nicht geplant, zu diesem war es Markt zu gehen. Er befindet sich hinter der U-Bahn-Station Friedrichstraße und ist wirklich sehr klein, ich schätze mal zehn Stände. Diese bieten aber alles was man von einem Beigeschmack erwartet: Glühwein, Bratwurst, andere alkoholische Getränke, Süßwaren, Weihnachtsdekoration, …
Ich schätze mal, dass dieser Markt hauptsächlich auf Lauf-Publikum abzielt, so wie das ja auch bei uns funktioniert hat. Als kleinen Absacker des Tages haben wir uns ein Eierlikörpunsch gegeben. War lecker. Da dieser Markt für uns gut zu erreichen war haben wir die Aktion am zweiten Tag wiederholt und noch einige Süßigkeiten für den Abend gekauft und sollte also auch nicht diese kleinen Märkte unterschätzen.

 

Spandauer Weihnachtsmarkt

Ein weiterer Weihnachtsmarkt den ich komplett unterschätzt habe. „Spandauer Weihnachtsmarkt“ wird sich jetzt nicht nach der großen Attraktion Berlins an. Der erste Eindruck nach dem Verlassen der U-Bahn-Station war auch dem entsprechend, ich dachte viel wird das nicht weit gefehlt.
Dieser Markt ist wirklich groß. Er geht von der U-Bahn-Station „Altstadt Spandau“

Bis zur Station „Spandau Rathaus“, also einmal quer durch die gesamte Fußgängerzone. Wir waren Sonntag abend da und der Markt bei dementsprechend gefüllt, man musste sich ziemlich durch kämpfen. Dafür gab es aber auch sehr viele Bestände, die vor allem Essen und Trinken verkauften. Man konnte sich kaum entscheiden. Die Preise waren sehr moderat, Ein Steak-Brötchen für 3€, eine Bratwurst den gleichen Preis, ein Glühwein €2,50. Das sind heutzutage durchaus günstige Preise. Am Ende haben wir uns für einen Hamburger für 8 Euro entschieden der wirklich sehr, sehr lecker war.
Der Markt ist dreigeteilt. Von der Altstadt her kommend durchläuft man einen klassischen modernen Weihnachtsmarkt, in einer Seitenstraße war ein kleiner historischer Markt aufgebaut, der aber eher enttäuschte. Nur wenige Stände, mit einem eher schlechten Angebot und auf der Bühne fand trotz der eigentlich optimalen Zeit nicht statt. Am hinteren Ende in Richtung Rathaus war ein Jahrmarkt mit Riesenrutsche, riesiger Losbude und anderem Rummelequipment zu finden. Das wird heute auf einem Weihnachtsmarkt anscheinend erwartet.
Uns gefiel dieser Markt und vor allem die günstigen Preise so gut, dass wir am nächsten Tag noch mal den relativ weiten Weg gefahren sind, um hier etwas zu Abend zu essen. Wir waren erst kurz vor Toreschluss hier und haben trotzdem noch ausreichend zu essen bekommen. Es war allerdings schon eine Aufbruchstimmung zu erkennen, sodass man aufpassen musste, dass die Sache noch einigermaßen frisch zubereitet werden. Vor allem das Knoblauchbrot war sehr lecker. Hier werden wir im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder hingehen.

Fazit

Berlin ist das Mekka für Weihnachtsmarkt-Liebhaber. Hier gibt es für jeden etwas. Wer gerne edel ausgehen möchte und für den Geld keine Rolle spielt, für den ist der Gendarmenmarkt oder der Markt am Schloss Charlottenburg das Richtige. Wer’s gerne etwas persönlich möchte, der geht auf die Märkte der kleinen Kirchengemeinden.
Für jemanden der einfach einen Weihnachtsmarkt besuchen möchte und keine besonderen Ansprüche hat, der geht auf den Alexanderplatz oder zum Roten Rathaus.
Besonders begeistert hat mich der Weihnachtsmarkt in Spandau, der sehr Und recht günstig war.

Man sollte allerdings auch die Augen offen halten, ob man zufällig an einem versteckten Markt vorbeikommt denn auch diese können sehr schön sein.,

Auf den Fall abzuraten ist vom Weihnachtsmarkt auf dem Potsdamer Platz. Ein solch lieblos gestalteten Markt habe ich noch nie erlebt.

Kreative Beschilderung

„Radfahrer absteigen“, das Schild kennt man ja von vielen Baustellen, obwohl es kein offizielles Schild der StVO ist. Das dachte sich anscheinend auch die Stadt Kassel und hat sich folgende kreative Beschilderung ausgedacht:

Ich fahre auf einem gemeinsamen Fuß-Radweg und soll für die 3 Meter über die Brücke absteigen. Geht’s noch? Ich bin durchaus in der Lage, mit meinem Moutainbike dieses Hindernis unfallfrei zu überfahren. Hätte ein Schild „Radfahrer aufgepasst“ nicht gereicht, damit die Stadt aus der Veantwortung ist, wenn man sich auf die Klappe legt.

Zum zweiten ist mir der Sinn rot-weiß geringelten Pfosten auf der anderen Seite der Brücke nicht klar, außer dass das Ding im Dunkeln auf diesem unbeleuchteten Weg ziemlich gefährlich ist.

 

Superfood – Gar nicht mal so lecker

In einem Überaschungspaket von Degustabox waren dieses mal zwei Flaschen „Superfood Drink“ von Friya enthalten. Mit Basilikum-Samen. OK, Basilikum scheint jetzt auch Superfood zu sein.

Das Zeug ist gar nicht mal so lecker. Die Basilikumsamen sind mit einem schleimigen Film überzogen. Das Ganze erinnert stark an Froschlaich.

Der Geschmack ist ganz in Ordnung, aber die Froscheier sind ziemlich ekelig. Muss ich nicht noch einmal haben. Allerdings war in der Kiste noch eine zweite Flasche. Mit Chia-Samen. ich traue mich nicht so richtig…

 

 

Sinnlose Lichtzeichenanlage für Radfahrer in Kassel

Lichtzeichenanlagen (vulgo: Ampeln) speziell für Radfahrer sind häufig, nicht immer, eine sinnvolle Einrichtung. Ein Vorteil ist, dass man den Kopf nicht nach oben recken muss. An der Ecke Breitscheidstraße/Kirchweg ist die Stadt Kassel allerdings einen anderen Weg gegangen:

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Was soll die Ampel da oben? Für wen ist die gedacht? Der Größe nach zu urteilen, ist dies eine Fahrradampel. Aber diese erkennt man erst, wenn man sich rechts von der Ampel befindet. Warum bemerkt von den zuständigen Menschen das niemand?

Wieso macht man so was? Natürlich ist die Anlage in Betrieb:
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Wenn die Installation schon sinnlos ist, dann soll sie wenigstens funktionieren!

Update (4. Okt.): Mittlerweile habe ich eine Vermutung, wozu die Ampel dienen könnte. Autos, die aus dem Kirchweg nach rechts abbiegen wollen, können die große Ampel schlecht erkennen. Vielleicht soll ihnen diese niedliche Ampel helfen. Aber warum dann so was kleines und keine „echte“ Ampel.

Update 2 (5. Okt):

 

Power Grips Pedalriemen

Wenn man mit dem Fahrrad zügig auf unebenen Wegen unterwegs ist, fällt es manchmal schwer, den Halt auf den Pedalen zu halten. Bisher hatte ich Stummel-Pedalhaken der Firma Brevette. Diese haben auch 15 Jahre lang ihren Dienst hervorragend erledigt, leider sind sie mittlerweile an der Befestigungsstelle durchgerostet.

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Also mussten neue her. Leider sind diese kaum noch zu erhalten und wenn, dann als „vintage“ für 60€. Alle anderen Mini-Pedalhaken scheinen nur für Schuhgrößen bis 42 hergestellt zu sein, ein 46er Botten passt da nicht mehr rein. Es musste also etwas anderes her, die Kasseler Straßen sind nicht die besten.

Normale Pedalhaken oder Klickschuhe kommen für mich nicht in Frage, weil ich mein Fahrrad hauptsächlich im Stadtverkehr benutze und ich deshalb mit den Füßen schnell aus den Pedalen heraus kommen muss. Ich möchte nicht an der Ampel langsam zu Seite umfallen, weil ich nicht aus den Pedalen komme.

Nach langer Suche bin ich auf die „Power Grips„-Pedalriemen gestoßen, die genau für diesen Zweck gedacht sind. Power Grips Pedalriemen weiterlesen

Geschäftsidee zu Weihnachten: Batterie-Service

Jeden Heiligabend das gleiche Drama: Kind packt das Geschenk aus, will damit spielen und stellt fest, dass es nicht funktioniert. Warum nicht? Es muss noch mit Batterien beladen werden. Aber leider hat niemand der Beschenkenden daran gedacht und nun ist das Kind mächtig enttäuscht und fängt an zu weinen. Weihnachten ist damit in dieser Familie gelaufen.

Da kann meine neue Geschäftsidee den Familiensegen retten. Der

Heligabend-Batterieservice

Der Rettungsservice für die vergesslichen Eltern! Für den fünffachen Normalpreis kann man am 24. Dezember nach Ladenschluss telefonisch oder per Internet alle möglichen Batterien bestellen und sofort nach Hause liefern lassen. Das Fest ist gerettet!

Das Modell enthält leider ein gewisses Geschäftsrisiko, denn man muss einen Menge Batterien vorrätig haben, um keinen Kunden zu enttäuschen. Mit den restlichen kann man nicht mehr viel anfangen, außer die zum  Normalpreis weiter zu verkaufen. Allerdings könnte man versuchen, in einem Großhandel soviele zu kaufen, dass einem Kommission eingeräumt wird. Um die Kosten weiter niedrig zu halten, sollte man den Service nur in Großstädten anbieten, wo man die Batterien evtl. per Fahrrad ausliefern kann oder zumindest kurze Strecken hat, um nicht den gesamten Gewinn in Treibstoff zu investieren.

Diese Idee habe ich schon seit meiner Studentenzeit im Kopf, aber leider ist nie was daraus geworden. Vielleicht ist jemand anderes mutiger?

(Foto von Alan Claever)

Fahrradweg-Fiasko in Undenheim/Rheinhessen

IMG_2980 thumbnailFahrrad fahren, um von A nach B zu kommen, ist in deutschen Städten immer noch nicht weit verbreitet. Dementsprechend stiefmütterlich werden Radler von Städteplanern behandelt. Ein Paradebeispiel liefert der Ort Undenheim in Rheinhessen. Hier werden Radfahrer unnötigerweise auf den Fußweg verbannt und in Gefahrensituation gebracht, die nicht notwendig wären.
Fahrradweg-Fiasko in Undenheim/Rheinhessen weiterlesen

Kein Platz für Informationen

Traurig aber wahr:

Nivea für mich

Vor einiger Zeit hatte ich eine Karte von Nivea im Briefkasten, auf der ir versprochen wurde, dass mir Nivea ab und zu einige Proben zuschicken würde. Da meine Adrese sowieso schon in sämtlichen Adresshändler-Listen verzeichnet ist, habe ich das Teil mal abgeschickt. Mittlerweile hatte ich aber schon wieder komplett vergessen, dass ich das getan hatte, aber heute kam tatsächlich ein kleines Päckchen:

nivea1 Nivea für mich weiterlesen