Zeig Deinen Schreibtisch!

Ich kenne viele WordPress-Entwickler mit ihrem Namen und habe eine ungefähre Vorstellung, wie sie aussehen. Was ich auch interessant fände, wäre die Art wie sie arbeiten. Nutzen sie einen Laptop, wie viele Monitore nutzen sie usw.? Hier ist mein Schreibtisch (ich habe natürlich vorher aufgeräumt :-)):

desktop.small.1

Der Computer besteht aus einem „ASRock Z77 Extreme“-Board mit einem i5-3,4 GHz-Prozessor, 8GB RAM und einer Radeon HD7770-Grafikkarte.
Ich nutze zwei 24-Zoll-Monitore von Benq und ja, das ist ein Fernseher auf der linken Seite. Die Tastatur ist ein „Microsoft Natural Keyboard“ und die Maus eine gute alte Intellimouse.

Ramon Fincken (@ramonfincken) hat mich veralbert, weil ich nur zwei Monitore habe und hat mir ein Bild seiner Konfiguration gesendet:

ramonafincken-small

Welch ein Aufbau! Um ihn zu zitieren: „if it’s worth doing .. it’s worth overdoing”.

Wie sieht Dein Schreibtisch aus? Mach ein Bild und blogge es!

Vernünftige Wettervorhersage vom DWD auf YouTube

Wettervorhersagen im Fernsehen sind vor einem eines: massenkompatibel. Sie versprühen den Charme des jeweiligen Jahrzehnts oder vielmehr das, was die Fernsehmacher dafür halten und sind für das Publikum gestrickt, die den entsprechenden Sender hauptsächlich sehen. Das geht von der krampfhaft auf locker gemachten Sendung der ARD, die trotzdem immer noch den amtlichen Anstrich haben möchte, bis zu fast inhaltsfreien Beiträgen der privaten Sender.

Wenn man aber wirklich Informationen von Menschen hören und sehen möchte, die davon Ahnung haben, warum sich dann nicht direkt an der Quelle informieren?

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) unterhält auf YouTube eine wunderbare Wettervorhersage, die mit Fakten nur so um sich wirft ohne dabei steif zu wirken. Meistens, denn die „Wetterfrösche“ sind echte Meteorologen und keine geübten Fernsehdarsteller. Christoph Hartmann, der die Vorhersage am heutigen Tag (31.5. 2013) präsentiert, macht auf jeden Fall eine sehr sympathische Sendung. Die Vorhersage wird auch nicht in 30 Sekunden abgearbeitet, sondern dauert zwischen 2 und 5 Minuten.

Wie kürzlich ist „kürzlich“?

Wenn man Plugins deaktiviert kann man sie noch einige Zeit unter der Rubrik „Kürzlich Aktiviert“ auflisten:

kuerzlichaktiv

„Kürzlich“ ist nicht unbedingt eine genaue Aussage. Wie lange gelten Plugins denn als „Kürzlich aktiviert“? Um das herauszufinden müssen wir einen Blick in den Quellcode werfen.
In Zeile 166 der Datei wp-admin/plugins.php wird die Einstellung „recently activated“ aktualisiert, wenn ein Plugin deaktiviert wird:

Die Einstellung enthält ein serialisiertes assoziatives Feld, das als Schlüssel den Pfad zur Hauptdatei des Plugins und als Wert die Zeit (als Unixtime), zu der das Plugin deaktiviert wurde, enthält.

183recently_activated/td>a:1:{s:21:“hello-dolly/hello.php“;i:1357900255;}

Die Zeitangabe wird benutzt um vor der Erstellung der Plugintabelle zu ermitteln, welche Plugins „kürzlich aktiv“ waren (wp-admin/includes/class-wp-plugins-list-table.php Zeile 76):

Der Code durchsucht alle Plugin-Namen, die in „recently acitivated“ gespeichert sind und entfernt jene, die läter als eine Woche sind und speichert die anderen zurück in die Datenbank.

Die Antwort auf die Frage ist also: WordPress definiert „kürzlich“ als eine Woche.

Ideen für pagebar v3 – Teil 1: Direkter Zugriff auf Seiten

Es ist Zeit sich Gedanken über Version 3 des pagebar plugins zu machen. In dieser Artikelserie versuche ich zu erklären, was ich plane und lade Euch dazu sein, diese Pläne mit mir zu diskutieren.

Direkter Zugriff auf Seiten

Ich wollte schon immer eine Möglichkeit schaffen, einfach und schnell auf bestimmte Seiten zugreifen zu können. Die einfachste Möglichkeit wäre natürlich eine Dropdown-Auswahlbox mit allen Seitenzahlen. Dies ist vielleicht noch handlich, wenn das Blog ca. 10 Seiten enthält, aber wenn man ein Blog mit beispielsweise 300 Seiten hat, ist ein solches Eingabeelement nicht wirklich praktisch:
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Neue Version von pagebar veröffentlicht (v2.60)

Wie sich leicht aus dem Titel schließen lässt, handelt es sich bei der neuen Version nicht um v3.0, wie ich für diesen Sommer eigentlich geplant hatte. Prokrastination pur!

1.

Stattdessen gibt es ein „kleines Update“ auf v2.60 mit einigen Features, die leicht einzubauen waren. Zuerst enthält das Plugin einen neuen Default-Stil basierend auf CSS3:

Um das neue Layout zu aktivieren muss man die Datei pagebar.css in das aktuelle Theme-Verzeichnis kopieren.

2.

Ich habe mir die Empfehlung von Pippin zu Herzen genommen und einige Aktionen eingebaut:

  • pagebar_before/pagebar_after (Diese Aktion wird bei jedesmal ausgeführt.)

Zusätzlich hat jede „Bar“ ihre eigenen Aktionen:

  • postbar_before/postbar_after, commentbar_before/commentbar_after, multipagebar_before/multipagebar_after

3.

Ein Hauptproblem von pagebar war, dass das automatische Einsetzen der pagebar auch bei sekündären Queries ausgelöst wurde, wie es von vielen Themes genutzt wird, um z.B. „Neueste Artikel“ im Sidebar anzuzeigen. Seit der WordPress-Version 3.3 existiert die function „is_main_query()", womit es jetzt möglich ist, pagebar nur einmal unter der Haupt-Query anzuzeigen. Ich hoffe, das funktioniert auch mit allen Themes, da @toscho meinte, es könne damit evtl. Probleme geben.

4.

Schließlich gibt es eine neue Sprachdatei: Rumänisch (ro_RO). Die Datei habe ich schon vor Ewigkeiten erhalten, ich bitte Web Geek Science um Entschuldigung.

Links:

WordPress: Artikel in der Vergangenheit veröffentlichen

Es kann Situationen geben, in denen man einen Artikel in der Vergangenheit, also mit einem Datum vor dem heutigen Tag, veröffentlichen möchte. Auf den ersten Blick bietet WordPress keine Option, die dies ermöglicht, Auf den zweiten Blick findet man aber auf der Seite „Neue Artikel erstellen“ in der Metabox „Publizieren“ folgenden Eintrag:

Wenn man auf Editieren klickt, erscheint ein Feld, in dem man das gewünschte Veröffentlichungsdatum angeben kann:

Hier kann man nicht nur ein Datum in der Zukunft angeben, sondern auch ein Datum in der Vergangenheit. Hat man das Datum eingegeben, sollte man nicht vergessen OK zu drücken, da sonst das Datum bei der Veröffentlichung nicht übernommen wird:

Drückt man jetzt auf Veröffentlichen wird der Artikel sofort mit dem oben eingestellten Datum veröffentlicht und entsprechend in die Artikelreihenfolge einsortiert.

Update: Monika Thon-Soun hat mich darauf hingewiesen, dass diese Vorgehensweise nicht unbedingt zu empfehlen ist, wenn man Wert auf eine gute Platzierung in Suchmaschinen legt, weil der nachträgliche Eintrag diese wohl verwirrt.