Nutze pagebar für eine bessere Seitennavigation

Du fragst Dich vielleicht: „Warum soll ich pagebar benutzen, die neueren Versionen der WordPress Standard-Themes enthalten doch bereits eine Seitennavigation.“ Hier ist ein Beispiel, das Dich vielleicht überzeugt, das pagebar die bessere Wahl ist.

Neue Version von pagebar veröffentlicht (v2.60)

Wie sich leicht aus dem Titel schließen lässt, handelt es sich bei der neuen Version nicht um v3.0, wie ich für diesen Sommer eigentlich geplant hatte. Prokrastination pur!

1.

Stattdessen gibt es ein „kleines Update“ auf v2.60 mit einigen Features, die leicht einzubauen waren. Zuerst enthält das Plugin einen neuen Default-Stil basierend auf CSS3:

Um das neue Layout zu aktivieren muss man die Datei pagebar.css in das aktuelle Theme-Verzeichnis kopieren.

2.

Ich habe mir die Empfehlung von Pippin zu Herzen genommen und einige Aktionen eingebaut:

  • pagebar_before/pagebar_after (Diese Aktion wird bei jedesmal ausgeführt.)

Zusätzlich hat jede „Bar“ ihre eigenen Aktionen:

  • postbar_before/postbar_after, commentbar_before/commentbar_after, multipagebar_before/multipagebar_after

3.

Ein Hauptproblem von pagebar war, dass das automatische Einsetzen der pagebar auch bei sekündären Queries ausgelöst wurde, wie es von vielen Themes genutzt wird, um z.B. „Neueste Artikel“ im Sidebar anzuzeigen. Seit der WordPress-Version 3.3 existiert die function „is_main_query()", womit es jetzt möglich ist, pagebar nur einmal unter der Haupt-Query anzuzeigen. Ich hoffe, das funktioniert auch mit allen Themes, da @toscho meinte, es könne damit evtl. Probleme geben.

4.

Schließlich gibt es eine neue Sprachdatei: Rumänisch (ro_RO). Die Datei habe ich schon vor Ewigkeiten erhalten, ich bitte Web Geek Science um Entschuldigung.

Links:

WordPress: Artikel in der Vergangenheit veröffentlichen

Es kann Situationen geben, in denen man einen Artikel in der Vergangenheit, also mit einem Datum vor dem heutigen Tag, veröffentlichen möchte. Auf den ersten Blick bietet WordPress keine Option, die dies ermöglicht, Auf den zweiten Blick findet man aber auf der Seite „Neue Artikel erstellen“ in der Metabox „Publizieren“ folgenden Eintrag:

Wenn man auf Editieren klickt, erscheint ein Feld, in dem man das gewünschte Veröffentlichungsdatum angeben kann:

Hier kann man nicht nur ein Datum in der Zukunft angeben, sondern auch ein Datum in der Vergangenheit. Hat man das Datum eingegeben, sollte man nicht vergessen OK zu drücken, da sonst das Datum bei der Veröffentlichung nicht übernommen wird:

Drückt man jetzt auf Veröffentlichen wird der Artikel sofort mit dem oben eingestellten Datum veröffentlicht und entsprechend in die Artikelreihenfolge einsortiert.

Update: Monika Thon-Soun hat mich darauf hingewiesen, dass diese Vorgehensweise nicht unbedingt zu empfehlen ist, wenn man Wert auf eine gute Platzierung in Suchmaschinen legt, weil der nachträgliche Eintrag diese wohl verwirrt.

WordPress: IDs *aller* Post-Tags ermitteln

WordPress enthält eine Funktionen, um die Tags die zu einem Artikel gehören zu ermitteln (get_the_tags), es gibt allerdings keine Funktion, die alle auf der Webseite vorhandenen Tags ermittelt.

Die Lösung ist relativ einfach, wenn man daran denkt, dass Tags lediglich vordefinierte Taxonomien sind und man die zugehörigen IDs mit der Funktion get_terms bestimmen kann:

Lustigerweise enthält WordPress eine Funktion, um die IDs aller Kategorien zu erhalten (get_all_catgory_ids).

WordPress: Aufregen über schlecht programmierte Plugins

Neulich stolperte ich über ein Plugin, das einen wirklichen Mehrwert liefert, aber leider so miserabel programmiert ist, dass ich niemanden mit gutem Gewissen den Einsatz empfehlen kann. Obwohl es schon eine größere Anzahl von „You‘re doing it wrong“-Blogartikeln gibt, muss ich einfach einen weiteren Artikel darüber schreiben, da dieses nicht näher benannte Plugin so viele Dinge gleichzeitig falsch macht.

Geburtstag, schon wieder!

Überraschenderweise hatte ich dieses Jahr schon wieder Geburtstag.

Herzlichen Dank an meine Ehefrau für diese tolle selbstgebackene Torte! Geschenke gab’s auch:

  • Mario Kart für die WII (wollte ich schon immer haben, ohne das Spiel wirklich zu kennen)
  • alle Star Trek Next Generation DVDs mit Aufsteller
  • Motorola Razr V3 (das will ich schon seit Jahren haben), in stylischem schwarz
  • Johann-König-Buch
  • viele Mario-Barth-CDs/DVDs (ja, ich bin bekennender Mario-Barth-Fan)
  • eine schicke Donald-Duck-Lampe
  • eine kühle Eisbär-Mütze
  • viele, viele Schlümpfe
  • von meinen Eltern eine Gürteltasche für mein Victorinox-Messer, einen größeren Tank für die Senseo-Kaffeemaschine und ganz viel Tee (hier in Rheinhessen gibt’s nichts Vernünftiges zu kaufen)
  • von meiner Schwiegermutter den zweiten Teil der kompletten McGyver-Serie

(ich hoffe, ich habe nichts vergessen). Abends ging dann in’s China-Restaurant, versuchen das Buffet zu plündern. Ging naturgemäß nicht, aber wir haben unser Bestes versucht. War ein schöner Tag.

 

Mein Lieblings-Skript für Greasemonkey

Greasemonkey ist ein praktisches Add-On für Firefox das es erlaubt, auf einfache Weise etwas Javascript auf einer Webseite auszuführen, nachdem sie geladen wurde.
Zu meinen Lieblings-Skripts gehört „Jasper’s Google Reader subscribe“ …und was macht es?
Jedes Blog, fast jede Nachrichtenseite und viele andere Websites besitzen einen RSS-Feed. Sie sind sehr praktisch, allerdings ist es häufig schwierig, den entsprechenden Link zu finden oder er wird auf der Seite gar nicht dargestellt. Dann ist die einzige Chance, den Link zu finden, eine Suche im Sourcecode. Den Code durchsuchen, während man vor einem Rechner sitzt? Lächerlich! Die Maschine soll das machen und genau dafür gibt es das Skript.
Es sucht nach Zeichenketten die „rss, „atom“ oder „rdf“ enthalten und stellt es kleines Icon am oberen rechten Rand des Browsers dar:

Bewegt man den Mauszeiger über das Icon werden Links zu allen gefundenen Feeds angezeigt:

Wie man sieht wird nicht der der Haupt-Feed angezeigt, sondern auch der Kommentar-Feed sowie mögliche andere.

Einfachere Plugin-Entwicklung durch Verschieben des Plugin-Verzeichnisses

Als erfahrener Plugin-Programmierer testet man seine Plugins nicht nur mit der allerneuesten WordPress-Version, sondern auch mit vorherigen Versionen, denn es gibt eine Menge älterer WordPress-Installationen. Man hat also die verschiedensten Versionen auf dem Entwicklungsserver installiert und möchte sein neuesten Codeänderungen mit jeder dieser Versionen testen.

Die geheimnissvolle Selectbox in WordPress

Neulich wollte ich auf der Optionsseite eines Plugins eine Selectbox mit 5 Einträgen erstellen. Nicht einfacher als das:

Jeder, einschließlich mir, erwartet folgende Ausgabe:

Tatsächlich wird aber folgendes angezeigt:

Das Geheimnis liegt im stylesheet des Admin-Bereichs:

Dadurch wird jede Selectbox auf einen Eintrag reduziert. Warum dies so definiert ist bleibt mir schleierhaft. Zu diesem Thema existiert auch ein Ticket im WordPress-Trackingsystem, in dem das Problem seit zwei Jahren diskutiert wird.

Die Lösung des Problems ist relativ einfach:

Sieht einfach aus, hat mich aber eine Stunde meiner Lebenszeit gekostet.

Barcamp Mainz 2011, Erlebnisse eines Anfängers (2. Tag)

Auftakt

(Foto: netzkultur)

Die Anfahrt zum Camp war heute noch einfacher als gestern, denn Sonntags morgens um 8:15 Uhr ist nicht wirklich viel auf den Straßen los. Parkplatz war auch wieder fast leer und so war der abschließende Fußweg sehr kurz.

(Foto: netzkultur)

Beim Frühstück war es heute wesentlich ruhiger als am Vortag, die meisten klammerten sich an einen Becher Kaffee, starrten auf ihren Monitor oder saßen einfach nur rum. Der erste Tag schien vielen noch in den Knochen zu stecken. Mir ging es nicht anders, 9 Uhr am Sonntag morgen ist auch nicht unbedingt meine bevorzugte Zeit, um wach zu sein. Nach zwei Bechern Kaffee (der wirklich lecker war) und drei halben Brötchen war ich dann bereit für die Sessionplanung.